IFRA: Warum Anwendung und Dokumentenstand zusammengehören
Zuerst die Anwendung festlegen
Ein Eau de Parfum, ein Raumspray und ein Reed Diffuser unterscheiden sich in der Anwendung. Für die Einordnung eines Duftöls werden deshalb das konkrete Produkt und die geplante Dosierung benötigt. Die IFRA-Standards beziehen sich auf die sichere Verwendung von Duftstoffen und unterscheiden Anwendungskategorien. IFRA: Using the Standards
Aktuelle Entwicklungen richtig einordnen
IFRA veröffentlichte am 31. August 2026 den Abschlussbericht zur Konsultation der 52. Änderung. Nach diesem Stand wird die formale Veröffentlichung der finalen Standards im Januar 2027 erwartet. Die 52. Änderung sollte daher im Oktober 2026 nicht pauschal als bereits verbindlich umgesetzt dargestellt werden. Die im Abschlussbericht genannten Umsetzungsfristen knüpfen an die spätere formale Veröffentlichung an. IFRA: Abschluss der Konsultation
Nachvollziehbare Freigaben schaffen
Ein sinnvoller Projektstand hält Duftversion, geplante Verwendung, Dosierung und zugehörige Unterlagen zusammen. Bei einer Rezepturänderung sollte geprüft werden, welche Dokumente angepasst werden müssen. IFRA-Unterlagen sind dabei ein Bestandteil der Abstimmung; die zusätzlichen Anforderungen an das fertige Produkt bleiben zu berücksichtigen.
Teilen Sie uns mit, für welches Produkt Sie einen Duft entwickeln möchten. So können Anwendung und Dokumentation von Beginn an zusammen betrachtet werden.

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